Gast
07.09.2006, 16:44
Prüfungsprotokoll vom 1. 9. 2006, 13.00Uhr
1.Runde: Anatomie bei Prof. Spanel-Borowski (Vorsitz)
Prof. Spanel- Borowski ist eine nette und faire Prüferin. Allerdings wirkte sie bei uns teilweise etwas streng und verärgert, wenn man etwas nicht gewusst hat und wurde auch leicht ungeduldig. Auf der anderen Seite aber lobte sie auch wenn man etwas gut gemacht hatte und lächelte dabei. Alles in allem eine gute Prüferin vor der man überhaupt keine Angst haben braucht und die auch fair beurteilt!!
Bei der Prüfung war es so, dass 2 ans Mikroskop gingen und die anderen beiden an der Leiche/Modell geprüft wurden, danach umgekehrt.
jeder musste 2 mikroskop. Präparate erkennen, eine Übersichtsskizze anfertigen, charakteristische Merkmale des Präparates+ Funktion des Organs aufschreiben. War man fertig mit mikroskopieren, stellte Prof. Spanel noch Fragen zu den Präparaten.
Im Einzelnen mussten wir erkennen:
ich: -Ductus epididymidis, Ductuli efferentes
-adulter Thymus
Fragen: wieviele Ductuli efferentes gibt es? (15-25)
wie lang ist Ductus epididymidis? (5m)
was verbinden die Ductuli efferentes? (Rete testis mit Duc. epidi.)
wo im ductus epididymidis werden die Spermien gespeichert? (in der Cauda!)
aus was bestehen die Hasallschen Körperchen?
Präparate der anderen: -Papillae vallatae (Frage dazu: Verlauf der Geschmacksbahn!!)
-Lunge
-Corpus luteum
-Jejunum
die anderen Präparate weiß ich leider nicht mehr...
Fragen makroskop. Anatomie:
-Fingergelenke, Bewegungsmöglichkeiten des Daumengrundgelenkes
-Abschnitte der männlichen Urethra
-operativer Zugang zur Prostata (3Wege)
-am Hirnpräparat zeigen: Basalganglien, Capsula interna (Verlauf von Tractus corticospinales und Tractus corticonucleares), Homunculus der Capsula interna
Fragen der anderen: -Abschnitte der Atemwege von Nase bis Alveolen
-Leber
-Ellenbogengelenk
-wie entsteht ein Spinalnerv (Radix anterior+ posterior...)
....
2. Runde Physiologie bei Frau Dr. Rassler:
Wie schon in anderen Protokollen beschrieben ist Frau Dr. Rassler eine sehr nette Prüferin, die immer freundlich bleibt und auch bei gröberen Schnitzern nicht aus der Ruhe kommt. Ihr Fragen haben es aber in sich. Sie will meist auf einen ganz bestimmten Begriff hinaus und lenkt den Prüfling auf diesen Begriff hin..
die Fragen: -CO2- Bindungskurve aufmalen und erklären, CO2-Konz. im BLut
-Adaptation (welche Rezeptoren gibt es, schnell adaptierend, langsam adaptierend, wozu ist Adaptation gut-> Veränderungen werden besser registriert)
-nach der Prüfung trinken sie 1Liter Wasser, was passiert? -> hypotone Hyperhydratation, Gegenregulation des Körpers, Aldosteron+ ADH
-Dunkeladaptation: Kurve mit Kohlrauschknick aufzeichnen+ erklären, wie verläuft Kurve bei einem total farbblindem Menschen?
-Spiroergometrie: O2- Aufnahme in Ruhe u. bei Belastung (Zahlenwerte), Sauerstoffpuls, warum ist Sportlerherz leistungsfähiger?
-Audiometrie: Hörfeld zeichnen, Unterschied Knochen-/ Luftleitung, Hörstörungen (Schallleitungs- vs. Schallempfindungsstörungen)
- Muskelphysiologie: Unterschied der elektromechanischen Kopplung zw. Herz- und Skelettmuskel
- irgendwas mit Kreislaufregulation, weiß leider nicht mehr genau..
3. Runde: Biochemie bei Prof. Schellenberger:
Prof. Schellenberger ist- wie schon oft geschildert- relativ hektisch,unterbricht oft und lässt nicht viel Zeit zum Nachdenken. Er fragt viel und will auch alles genau wissen, springt von Thema zu Thema.. er stellt die Fragen am Anfang aber so, dass man viel dazu sagen kann. In der ersten Rund gibt er jedem ein Thema. Der erste Prüfling kann gleich loslegen, die anderen können sich Notizen machen.. wenn man an der Reihe ist, schaut er sich die Notizen an und stellt dazu Fragen..
die Fragen, 1. Runde: -ß- Oxidation (Reaktionen, Enzyme, Regulation,..)
-Fructose- Stoffwechsel (hereditäre Fructoseintoleranz ansonsten eigentlich alles..)
-Citratcyclus (Wo entsteht Acetyl-CoA, wo wird es benötigt, anaplerotische Reaktionen (welche ist die wichtigste?-> ich glaube es war Bildung von Oxalacetat), sämtliche Reaktionen der Zwischenmetabolite des Citratcyclus (z. B. Succinyl- CoA wird für Häm- Synthese verwendet...), bei welcher Reaktion findet Carboxylierung statt?, Biotinidase- Mangel- warum Neugeborenen- Screening wichtig?)
-Glycogenstoffwechsel (auch wieder ziemlich alles, Glycogenstoffwechselstörungen(M. Pompe))
2. Runde: - mRNA (aufmalen, erklären, posttranskriptionale Modifizierungen, siRNA!!)
-Insulin (Rezeptor, Signalwandlungsweg, Mechanismen die zur Insulinausschüttung führen, Wirkweise der Sulfonylharnstoffe)
-Glukocortikoide (Rezeptor, Wirkungen-> entzündungshemmende Wirkung wie erreicht -> Lipokortin.., immunsuppressive Wirkungen-> NF-kappaB wird gebunden, AGS- welche Folgen, welches Enzym defekt?, dendritische Zellen, welche Funktion, toll- like- Rezeptoren)
-Katecholamine (Rezeptoren, Wirkung...)
-Davenportdiagramm aufmalen+ resp. Alkalose einzeichnen
- welche Zellen haben Carboanhydrase (jeder musste eine nennen: Belegzellen des Magens, Erys, Nierenepithelzellen, Osteoklasten)
So, dass ist alles was mir von der Prüfung noch in Erinnerung geblieben ist!! Ich kann allen, die die Prüfung noch vor sich haben, nur sagen: es ist wirklich nicht so schlimm wie man sich das vorstellt! Die Aufregung legt sich nach den ersten paar Fragen!! Die Prüfer sind alle sehr nett und tun keinem was!:-)
wir 4 Prüflinge (alles Mädels) haben alle bestanden und waren alle super glücklich über das Ergebnis. Ich hab ne 2 bekommen, die anderen 2,2,4.
Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Prüfung!!!
1.Runde: Anatomie bei Prof. Spanel-Borowski (Vorsitz)
Prof. Spanel- Borowski ist eine nette und faire Prüferin. Allerdings wirkte sie bei uns teilweise etwas streng und verärgert, wenn man etwas nicht gewusst hat und wurde auch leicht ungeduldig. Auf der anderen Seite aber lobte sie auch wenn man etwas gut gemacht hatte und lächelte dabei. Alles in allem eine gute Prüferin vor der man überhaupt keine Angst haben braucht und die auch fair beurteilt!!
Bei der Prüfung war es so, dass 2 ans Mikroskop gingen und die anderen beiden an der Leiche/Modell geprüft wurden, danach umgekehrt.
jeder musste 2 mikroskop. Präparate erkennen, eine Übersichtsskizze anfertigen, charakteristische Merkmale des Präparates+ Funktion des Organs aufschreiben. War man fertig mit mikroskopieren, stellte Prof. Spanel noch Fragen zu den Präparaten.
Im Einzelnen mussten wir erkennen:
ich: -Ductus epididymidis, Ductuli efferentes
-adulter Thymus
Fragen: wieviele Ductuli efferentes gibt es? (15-25)
wie lang ist Ductus epididymidis? (5m)
was verbinden die Ductuli efferentes? (Rete testis mit Duc. epidi.)
wo im ductus epididymidis werden die Spermien gespeichert? (in der Cauda!)
aus was bestehen die Hasallschen Körperchen?
Präparate der anderen: -Papillae vallatae (Frage dazu: Verlauf der Geschmacksbahn!!)
-Lunge
-Corpus luteum
-Jejunum
die anderen Präparate weiß ich leider nicht mehr...
Fragen makroskop. Anatomie:
-Fingergelenke, Bewegungsmöglichkeiten des Daumengrundgelenkes
-Abschnitte der männlichen Urethra
-operativer Zugang zur Prostata (3Wege)
-am Hirnpräparat zeigen: Basalganglien, Capsula interna (Verlauf von Tractus corticospinales und Tractus corticonucleares), Homunculus der Capsula interna
Fragen der anderen: -Abschnitte der Atemwege von Nase bis Alveolen
-Leber
-Ellenbogengelenk
-wie entsteht ein Spinalnerv (Radix anterior+ posterior...)
....
2. Runde Physiologie bei Frau Dr. Rassler:
Wie schon in anderen Protokollen beschrieben ist Frau Dr. Rassler eine sehr nette Prüferin, die immer freundlich bleibt und auch bei gröberen Schnitzern nicht aus der Ruhe kommt. Ihr Fragen haben es aber in sich. Sie will meist auf einen ganz bestimmten Begriff hinaus und lenkt den Prüfling auf diesen Begriff hin..
die Fragen: -CO2- Bindungskurve aufmalen und erklären, CO2-Konz. im BLut
-Adaptation (welche Rezeptoren gibt es, schnell adaptierend, langsam adaptierend, wozu ist Adaptation gut-> Veränderungen werden besser registriert)
-nach der Prüfung trinken sie 1Liter Wasser, was passiert? -> hypotone Hyperhydratation, Gegenregulation des Körpers, Aldosteron+ ADH
-Dunkeladaptation: Kurve mit Kohlrauschknick aufzeichnen+ erklären, wie verläuft Kurve bei einem total farbblindem Menschen?
-Spiroergometrie: O2- Aufnahme in Ruhe u. bei Belastung (Zahlenwerte), Sauerstoffpuls, warum ist Sportlerherz leistungsfähiger?
-Audiometrie: Hörfeld zeichnen, Unterschied Knochen-/ Luftleitung, Hörstörungen (Schallleitungs- vs. Schallempfindungsstörungen)
- Muskelphysiologie: Unterschied der elektromechanischen Kopplung zw. Herz- und Skelettmuskel
- irgendwas mit Kreislaufregulation, weiß leider nicht mehr genau..
3. Runde: Biochemie bei Prof. Schellenberger:
Prof. Schellenberger ist- wie schon oft geschildert- relativ hektisch,unterbricht oft und lässt nicht viel Zeit zum Nachdenken. Er fragt viel und will auch alles genau wissen, springt von Thema zu Thema.. er stellt die Fragen am Anfang aber so, dass man viel dazu sagen kann. In der ersten Rund gibt er jedem ein Thema. Der erste Prüfling kann gleich loslegen, die anderen können sich Notizen machen.. wenn man an der Reihe ist, schaut er sich die Notizen an und stellt dazu Fragen..
die Fragen, 1. Runde: -ß- Oxidation (Reaktionen, Enzyme, Regulation,..)
-Fructose- Stoffwechsel (hereditäre Fructoseintoleranz ansonsten eigentlich alles..)
-Citratcyclus (Wo entsteht Acetyl-CoA, wo wird es benötigt, anaplerotische Reaktionen (welche ist die wichtigste?-> ich glaube es war Bildung von Oxalacetat), sämtliche Reaktionen der Zwischenmetabolite des Citratcyclus (z. B. Succinyl- CoA wird für Häm- Synthese verwendet...), bei welcher Reaktion findet Carboxylierung statt?, Biotinidase- Mangel- warum Neugeborenen- Screening wichtig?)
-Glycogenstoffwechsel (auch wieder ziemlich alles, Glycogenstoffwechselstörungen(M. Pompe))
2. Runde: - mRNA (aufmalen, erklären, posttranskriptionale Modifizierungen, siRNA!!)
-Insulin (Rezeptor, Signalwandlungsweg, Mechanismen die zur Insulinausschüttung führen, Wirkweise der Sulfonylharnstoffe)
-Glukocortikoide (Rezeptor, Wirkungen-> entzündungshemmende Wirkung wie erreicht -> Lipokortin.., immunsuppressive Wirkungen-> NF-kappaB wird gebunden, AGS- welche Folgen, welches Enzym defekt?, dendritische Zellen, welche Funktion, toll- like- Rezeptoren)
-Katecholamine (Rezeptoren, Wirkung...)
-Davenportdiagramm aufmalen+ resp. Alkalose einzeichnen
- welche Zellen haben Carboanhydrase (jeder musste eine nennen: Belegzellen des Magens, Erys, Nierenepithelzellen, Osteoklasten)
So, dass ist alles was mir von der Prüfung noch in Erinnerung geblieben ist!! Ich kann allen, die die Prüfung noch vor sich haben, nur sagen: es ist wirklich nicht so schlimm wie man sich das vorstellt! Die Aufregung legt sich nach den ersten paar Fragen!! Die Prüfer sind alle sehr nett und tun keinem was!:-)
wir 4 Prüflinge (alles Mädels) haben alle bestanden und waren alle super glücklich über das Ergebnis. Ich hab ne 2 bekommen, die anderen 2,2,4.
Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Prüfung!!!