der_mika
21.09.2010, 10:30
Anatomie: Prof. Engele (Vorsitz)
Physiologie: Dr. Hirrlinger
Biochemie: Dr. Bigl
Anatomie
Es lohnt sich mit Prof. Engele ein Treffen auszumachen. Er verteilt eine „Hausaufgabe“ (ein Röntgenbild zum beschriften, wie im Klin. Ana. Seminarheft) und erklärt wie die Prüfung läuft (keine Leiche, kein Mikroskop).
Prof. Engele ist ein sehr netter und ruhiger Prüfer, bei dem es nichts macht, wenn man auch mal etwas nicht weiss. Er versucht so zu helfen, dass man doch noch auf die Lösung kommt. Viele Fragen waren aus Protokollen bekannt. Er möchte lieber prägnante Antworten, als lange Ausführungen.
Prüfling 1:
· Orbita: Knochen (Auf einer Sobotta-Karte zeigen), Foramina mit durchziehenden Nerven (am Schädel zeigen)
· Auge: Muskeln (nur Augenbewegung, keine Akkomodation etc.) und Innervation
· Schulter: Bewegungsumfang (keine Winkel, nur welche Bewegungen), Rotatorenmanschette (am Skelett zeigen), M. deltoideus mit Innervation, Impingement-Syndrom
· Histo: Rückenmark, grobe Einteilung (Funiculi, cornu, substantiae), welche Bahnen und wie laufen die?
Prüfling 2:
· querschnitt medulla oblongata: Olivenkerne-wohin ziehen sie (kleinhirn=> kletterfasern), pyramiden zeigen, nervus hypoglossus benennen- was innerviert er: äußere zungenmuskeln nennen und bild von einseitig gelähmten n.hypoglossus (schiefe zunge beim rausstrecken)
· herzsilouette, recessus costodiaphragmaticus, diaphragma auf röntgenbild
· Medusenhaupt...erklären wie es zustande kommt (blut über irgendwie offenes lig. teres hepatis-ehemalige vena umbilicalis- in paraumbilikale oberflächeliche venen...oberflächliche venen des thorax (v.epigastrica superficialis und thoracoepigastrica)
Prüfling 3:
· Frontalschnitt durchs Hirn, daran Strukturen des Papezkreis zeigen und diesen erklären
· Trendelenburgzeichen
· EM-Bild vom Pankreas
· Gallengangsystem erklären
· am Skelett Foramen supra/infrapiriforme zeigen und was zieht durch
Prüfling 4:
· Histo -> Leistenhaut -> Schichten benennnen (Meissner-Tastkörperchen)
· Bein -> Hautnerven (Autonomiegebiete, z.T. wo die Nerven herkommen),
Dermatome
· Hirnblutungen + Ursachen
Physiologie
Auch bei Dr. Hirrlinger haben wir uns persönlich vorgestellt. Er war sehr freundlich, hat aber keine Themen eingegrenzt. Aber dafür gibt es ja Protokolle. ;)
Dr. Hirrlinger ist ein junger, freundlicher Prüfer. Er beginnt mit einer sehr allgemeinen Frage und lässt einem viel Raum um zu zeigen, was man weiss. Wenn man mal nicht weiterkommt, hilft er auch gern. Bei ihm sind Protokolle absolut Pflicht. Er scheint fast immer das gleiche zu fragen.
Prüfling 1:
· Reflexe: Reflexbogen aufmalen, hemmende Interneurone, Renshaw-Hemmung, Muskelspindeln und Golgi-Sehnenorgane (Funktion, Fasern, AP-Frequenzen)
· CO2-Transport im Blut, Sauerstoff/CO2-Affinität des Hämoglobins bei unterschiedlichen Stoffwechsellagen, Carboanhydrase im Ery, Hamburger Shift
Prüfling 2:
· orthostase: neg. druck im kopf-gefahr gefäßdilatation-venenkather unbedingt im liegen!!!!, es sind die wiederstandsgefäße der beine die kontrahiert werden, gefäßmediatoren
· nahakkomodation
Prüfling 3:
· motor. Endplatte und elektromech. Kopplung
· EKG
Prüfling 4:
· Nystagmus -> was ist das?, optokinetischer/ rotatorischer
Bogengangsorgane
· Niere -> Aufgaben, Filterbarriere
Biochemie
Da Frau Dr. Bigl im Urlaub war, konnten wir kein Treffen mit ihr ausmachen. Sie war aber telefonisch und per Email zu erreichen und beantwortet auch Fragen.
Frau Dr. Bigl ist eine anspruchsvolle, aber auch hilfsbereite Prüferin. Sie scheint kein festes Konzept zu haben. Zwar stellt sie konkrete Fragen, hackt aber nach ein paar Sätzen nach und möchte ein bestimmtes Wort, das man benutzt hat erklärt haben, ohne, dass man das erste Thema zu Ende erklärt hat. Wenn man zu einer Sache viel weiß, kann man versuchen, Schlagworte dazu in die Antwort einzubringen. Vielleicht fragt Frau Dr. Bigl ja dann etwas zu diesem Thema...
wissenswert: wir waren 13 uhr dran und frau dr. bigl hat heute um 8uhr fast exakt die gleichen fragen gestellt...zumindest waren es defenitiv die selben themen und genau in der selben reihenfolge...tja, hätten wir das mal gewusst...
Prüfling 1:
· Replikation und Translation, DNA-Polymerasen (alpha, beta, gamma, delta etc.) und deren Aufgaben (ich wusste gar nix), Telomerase, Retroviren, HIV (reverse Transkriptase (welche Primer benutzt die? – t-RNA der Zielzelle), Integrase)
· Diabetes I & II, diabetisches Koma
Prüfling 2:
· methioninstoffwechsel, reaktion wo sam noch ne rolle spielt (NA zu Adrenalin, cholinsynthese)
· GH (wirkung, GHRH, somatostatin, rezeptoren,...)
· "wie haben sie denn im praktikum proteinkonzentrationen gemessen?" -- biuret methode..die dann noch erklären
· gelfiltration erklären
Prüfling 3:
· nonsense mediated mrna decay
· miRNA
· imprinting
· Glucocorticoide (legte viel Wert auf genaue Signalkaskade von ACTH)
· Biotinidasepraktikum
Prüfling 4:
· beta-Oxidation -> Regulation, Unterschied Mitochondrium/Peroxisom (was
macht das sonst noch?)
· Eisenstoffwechsel
· Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus
Insgesamt eine super Prüferkombination. Alle Prüfer waren freundlich und haben uns nett begrüßt. An alle, die es noch vor sich haben: Viel Erfolg und macht euch nicht zu sehr fertig. Ich hatte das Gefühl nicht sehr gut vorbereitet zu sein, aber die Prüfung lief trotzdem super! Man kann, auch wenn man oft sagen muss, dass man die Antwort nicht weiss, eine gute Note bekommen, wenn man grob beschreiben kann, worum es geht.
Noten: 2, 2, 2, 3
Physiologie: Dr. Hirrlinger
Biochemie: Dr. Bigl
Anatomie
Es lohnt sich mit Prof. Engele ein Treffen auszumachen. Er verteilt eine „Hausaufgabe“ (ein Röntgenbild zum beschriften, wie im Klin. Ana. Seminarheft) und erklärt wie die Prüfung läuft (keine Leiche, kein Mikroskop).
Prof. Engele ist ein sehr netter und ruhiger Prüfer, bei dem es nichts macht, wenn man auch mal etwas nicht weiss. Er versucht so zu helfen, dass man doch noch auf die Lösung kommt. Viele Fragen waren aus Protokollen bekannt. Er möchte lieber prägnante Antworten, als lange Ausführungen.
Prüfling 1:
· Orbita: Knochen (Auf einer Sobotta-Karte zeigen), Foramina mit durchziehenden Nerven (am Schädel zeigen)
· Auge: Muskeln (nur Augenbewegung, keine Akkomodation etc.) und Innervation
· Schulter: Bewegungsumfang (keine Winkel, nur welche Bewegungen), Rotatorenmanschette (am Skelett zeigen), M. deltoideus mit Innervation, Impingement-Syndrom
· Histo: Rückenmark, grobe Einteilung (Funiculi, cornu, substantiae), welche Bahnen und wie laufen die?
Prüfling 2:
· querschnitt medulla oblongata: Olivenkerne-wohin ziehen sie (kleinhirn=> kletterfasern), pyramiden zeigen, nervus hypoglossus benennen- was innerviert er: äußere zungenmuskeln nennen und bild von einseitig gelähmten n.hypoglossus (schiefe zunge beim rausstrecken)
· herzsilouette, recessus costodiaphragmaticus, diaphragma auf röntgenbild
· Medusenhaupt...erklären wie es zustande kommt (blut über irgendwie offenes lig. teres hepatis-ehemalige vena umbilicalis- in paraumbilikale oberflächeliche venen...oberflächliche venen des thorax (v.epigastrica superficialis und thoracoepigastrica)
Prüfling 3:
· Frontalschnitt durchs Hirn, daran Strukturen des Papezkreis zeigen und diesen erklären
· Trendelenburgzeichen
· EM-Bild vom Pankreas
· Gallengangsystem erklären
· am Skelett Foramen supra/infrapiriforme zeigen und was zieht durch
Prüfling 4:
· Histo -> Leistenhaut -> Schichten benennnen (Meissner-Tastkörperchen)
· Bein -> Hautnerven (Autonomiegebiete, z.T. wo die Nerven herkommen),
Dermatome
· Hirnblutungen + Ursachen
Physiologie
Auch bei Dr. Hirrlinger haben wir uns persönlich vorgestellt. Er war sehr freundlich, hat aber keine Themen eingegrenzt. Aber dafür gibt es ja Protokolle. ;)
Dr. Hirrlinger ist ein junger, freundlicher Prüfer. Er beginnt mit einer sehr allgemeinen Frage und lässt einem viel Raum um zu zeigen, was man weiss. Wenn man mal nicht weiterkommt, hilft er auch gern. Bei ihm sind Protokolle absolut Pflicht. Er scheint fast immer das gleiche zu fragen.
Prüfling 1:
· Reflexe: Reflexbogen aufmalen, hemmende Interneurone, Renshaw-Hemmung, Muskelspindeln und Golgi-Sehnenorgane (Funktion, Fasern, AP-Frequenzen)
· CO2-Transport im Blut, Sauerstoff/CO2-Affinität des Hämoglobins bei unterschiedlichen Stoffwechsellagen, Carboanhydrase im Ery, Hamburger Shift
Prüfling 2:
· orthostase: neg. druck im kopf-gefahr gefäßdilatation-venenkather unbedingt im liegen!!!!, es sind die wiederstandsgefäße der beine die kontrahiert werden, gefäßmediatoren
· nahakkomodation
Prüfling 3:
· motor. Endplatte und elektromech. Kopplung
· EKG
Prüfling 4:
· Nystagmus -> was ist das?, optokinetischer/ rotatorischer
Bogengangsorgane
· Niere -> Aufgaben, Filterbarriere
Biochemie
Da Frau Dr. Bigl im Urlaub war, konnten wir kein Treffen mit ihr ausmachen. Sie war aber telefonisch und per Email zu erreichen und beantwortet auch Fragen.
Frau Dr. Bigl ist eine anspruchsvolle, aber auch hilfsbereite Prüferin. Sie scheint kein festes Konzept zu haben. Zwar stellt sie konkrete Fragen, hackt aber nach ein paar Sätzen nach und möchte ein bestimmtes Wort, das man benutzt hat erklärt haben, ohne, dass man das erste Thema zu Ende erklärt hat. Wenn man zu einer Sache viel weiß, kann man versuchen, Schlagworte dazu in die Antwort einzubringen. Vielleicht fragt Frau Dr. Bigl ja dann etwas zu diesem Thema...
wissenswert: wir waren 13 uhr dran und frau dr. bigl hat heute um 8uhr fast exakt die gleichen fragen gestellt...zumindest waren es defenitiv die selben themen und genau in der selben reihenfolge...tja, hätten wir das mal gewusst...
Prüfling 1:
· Replikation und Translation, DNA-Polymerasen (alpha, beta, gamma, delta etc.) und deren Aufgaben (ich wusste gar nix), Telomerase, Retroviren, HIV (reverse Transkriptase (welche Primer benutzt die? – t-RNA der Zielzelle), Integrase)
· Diabetes I & II, diabetisches Koma
Prüfling 2:
· methioninstoffwechsel, reaktion wo sam noch ne rolle spielt (NA zu Adrenalin, cholinsynthese)
· GH (wirkung, GHRH, somatostatin, rezeptoren,...)
· "wie haben sie denn im praktikum proteinkonzentrationen gemessen?" -- biuret methode..die dann noch erklären
· gelfiltration erklären
Prüfling 3:
· nonsense mediated mrna decay
· miRNA
· imprinting
· Glucocorticoide (legte viel Wert auf genaue Signalkaskade von ACTH)
· Biotinidasepraktikum
Prüfling 4:
· beta-Oxidation -> Regulation, Unterschied Mitochondrium/Peroxisom (was
macht das sonst noch?)
· Eisenstoffwechsel
· Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus
Insgesamt eine super Prüferkombination. Alle Prüfer waren freundlich und haben uns nett begrüßt. An alle, die es noch vor sich haben: Viel Erfolg und macht euch nicht zu sehr fertig. Ich hatte das Gefühl nicht sehr gut vorbereitet zu sein, aber die Prüfung lief trotzdem super! Man kann, auch wenn man oft sagen muss, dass man die Antwort nicht weiss, eine gute Note bekommen, wenn man grob beschreiben kann, worum es geht.
Noten: 2, 2, 2, 3