Anniiii
22.03.2010, 18:29
Anatomie: Dr. Dehghani
Biochemie: Dr. Bigl
Physiologie: Prof. Dr. Eilers (Vorsitz)
Anatomie:
Dr. Dehghani ist wirklich spitze!Ein sehr ruhiger und netter Prüfer, bei dem es auch nicht schlimm ist, wenn man mal ein Präparat nicht erkennt oder mal kurz nicht so richtig weiter weiß.Er hilft wirklich weiter...
Wir sollten etwa 30 min vor Prüfungsbeginn im Foyer der Anatomie sein, damit wir uns Histopräparate anschauen können.Jeder bekam 2 Stück sowie Zettel und Stift.Dr. Dehghani sammelt sich die Zettel übrigens ein und liest drüber - also am besten, alles aufschreiben, was man sieht und weiß.Er geht nämlich genau auf das ein, was man selbst aufschreibt!
(Malen muss man bei ihm übrigens nicht!:-D)
Er fragt dann, was man so gesehen hat....geht auf die Mikroskopie ein, dann auf die Makroskopie.Ich hatte Cerebellum und Ileum.Anschließend fragt er noch ein paar andere Themen...So sollte ich ihm beispielsweise etwas über die Scapula erzählen, dann ging er über zum Schultergelenk, Biceps und was denn die Bicepssehne im Schultergelek für ne Funktion hat (hält den Humeruskopf an die Cavitas glenoidalis gedrückt).Dazu lagen Knochen auf dem Tisch, sodass man auch alles schön zeigen konnte.
Hin und wieder streut er einige klinische Aspekte mit ein...Also z.B. was passiert, wenn eben diese Bicepssehne reißt oder bei welcher Erkrankung die Peyer-Plaques im Ileum angegriffen werden (Thyphus).
Die anderen Prüflinge fragte er nach dem gleichen Schema.Präparate waren hier Lunge, Fingerbeere, Milz, Hypophyse, Pankreas.Anschließend sollten auch die anderen irgendwas an den Knochen und Gelenken erklären...Kniegelenk usw.
Embryologie fragte er eigentlich gar nicht, bis auf die Adenohypophyse.Aber hierzu reichte ihm die Rathke-Tasche...
Alles in allem, geht es Dr. Dehghani darum, dass man die Grundzüge der Anatomie versteht und ein gewisses Grundwissen hat.Er wird also kaum nach irgendeinem kleinen Ast irgendeiner Arterie fragen....Auf unnötiges Detailwissen verzichtet er.
Biochemie:
Frau Dr. Bigl ist eine sehr anspruchsvolle Prüferin, die einem schon knifflige Fragen stellt.Mit Auswendiglernen kommt man bei ihr nicht allzu weit...vielmehr will sie auf kleine Details raus.Aber auch sie ist nett, hilft viel und geht auf ein anderes Thema ein, wenn man grad so gar nicht weiter weiß.
Sie fragte mich z.B. "Was ist NADPH?Wo wird es im Stoffwechsel gebildet, wozu bracht man es?"
Weitere Themen waren: Gallensäuren, Pentosephosphatweg, Vitamine und wo sie im Stoffwechsel als Coenzyme genutzt werden (speziell ging es hier um Pyridoxin), Pellagra, Imprinting und Imprintingfehler (Pader - Willi, Angleman).
Ansonsten fragte sie erstaunlich viel Genetik...Replikation, Modifikationen, Lines und Sines,...Glykogenstoffwechsel und Erkrankungen, Lipoproteine, GH und Somatomedine.
Physiologie:
Tja, Eilers...entweder man mag ihn und kommt mit seiner Art klar, oder eben nicht.Ich kannte ihn schon vom Seminar her und hatte demnach keine Probleme mit ihm.Man darf sich halt nicht verunsichern lassen und muss selbstbewusst wirken.Man darf ihm aber auch nicht blöd kommen, denn dann wird er eklig und nimmt den Prüfling regelrecht auseinander....Eilers fragt dann so Sachen wie "Was ist ein Nerv?".
Aber ansich ist er fair und fragt auch andere Themen, wenn er merkt, es geht nicht weiter.
Mich fragte er, wie ich einen normalen Mann beatme.Was ich mache, wenn ich das Atemzugvolumen nicht kontrolliert einstellen kann.Also letztlich ging es ihm dann darum, woran ich erkenne, ob mein Patient hypo - oder hyperventiliert (02 - Sättigung messen ->wie?Pulsoximeter ->PRAKTIKUM!!!, Zyanose,Hypokapnie -> Bewusstlosigkeit durch Vasokonstriktion im Gehirn,...).
Na ja, dann kam noch irgendso ne komische Frage, von wegen mein Chefarzt sagt mir, ich solle das und das einstellen und ob ich das dann mache...na ja.;-)
"Was passiert, wenn man in eine Steckdose fasst?"
Dann kamen irgendwelche Fragen zu Vorhofflimmern und ob es noch eine 2. vulnerable Phase am Herzen gibt (ja, bei der Erregungsrückbildung der Vorhöfe).Dann malte er mir ein verwackeltes EKG auf, bei dem alle Wellen stimmten...lustig, er wollte dann wissen, was das denn sei.
Fangt ja nicht an, ihm zu erzählen, was es nicht sein kann - dass will Eilers nicht wissen! :-DEs war dann übrigens ein ganz normales EKG, bei der Ableitung wurde allerdings eine Elektrode nicht richtig befestigt...
Dann kam noch ne Frage zu visuell evorzierten Potenzialen, wozu man diese überhaupt ableitet...Habe ihm dann irgendwas von Mutiple Sklerose erzählt...schien ihm gereicht zu haben, denn danach fragte er den nächsten Prüfling.
Weitere Themen:
- evorzierte Potenziale
- spastische Lähmung, schlaffe Lähmung
- Refraktionsanomalien
- irgendwas mit einem Blutdruck von 90/60
- ein Patient hört rechts besser als links -> Rinne /Weber zeigt weder Anzeichen für Mittelohr - oder Innenohrschaden -> es war dann eine Hyperakusis durch Fazialislähmung
Mehr fällt mir leider nicht ein.Mein Kopf hat dann abgeschaltet.Aber Auch Dr. Eilers gehts nicht ums Auswendiglernen, sondern ums Verständnis!
Er fragt nie irgendwas ab, sondern kommt immer mit einem Patienten daher...
Fazit: Mit dieser Prüferkombi hat man echt Glück!
Noten: 3, 3, 4, 4
Viel Erfolg!:jo
Biochemie: Dr. Bigl
Physiologie: Prof. Dr. Eilers (Vorsitz)
Anatomie:
Dr. Dehghani ist wirklich spitze!Ein sehr ruhiger und netter Prüfer, bei dem es auch nicht schlimm ist, wenn man mal ein Präparat nicht erkennt oder mal kurz nicht so richtig weiter weiß.Er hilft wirklich weiter...
Wir sollten etwa 30 min vor Prüfungsbeginn im Foyer der Anatomie sein, damit wir uns Histopräparate anschauen können.Jeder bekam 2 Stück sowie Zettel und Stift.Dr. Dehghani sammelt sich die Zettel übrigens ein und liest drüber - also am besten, alles aufschreiben, was man sieht und weiß.Er geht nämlich genau auf das ein, was man selbst aufschreibt!
(Malen muss man bei ihm übrigens nicht!:-D)
Er fragt dann, was man so gesehen hat....geht auf die Mikroskopie ein, dann auf die Makroskopie.Ich hatte Cerebellum und Ileum.Anschließend fragt er noch ein paar andere Themen...So sollte ich ihm beispielsweise etwas über die Scapula erzählen, dann ging er über zum Schultergelenk, Biceps und was denn die Bicepssehne im Schultergelek für ne Funktion hat (hält den Humeruskopf an die Cavitas glenoidalis gedrückt).Dazu lagen Knochen auf dem Tisch, sodass man auch alles schön zeigen konnte.
Hin und wieder streut er einige klinische Aspekte mit ein...Also z.B. was passiert, wenn eben diese Bicepssehne reißt oder bei welcher Erkrankung die Peyer-Plaques im Ileum angegriffen werden (Thyphus).
Die anderen Prüflinge fragte er nach dem gleichen Schema.Präparate waren hier Lunge, Fingerbeere, Milz, Hypophyse, Pankreas.Anschließend sollten auch die anderen irgendwas an den Knochen und Gelenken erklären...Kniegelenk usw.
Embryologie fragte er eigentlich gar nicht, bis auf die Adenohypophyse.Aber hierzu reichte ihm die Rathke-Tasche...
Alles in allem, geht es Dr. Dehghani darum, dass man die Grundzüge der Anatomie versteht und ein gewisses Grundwissen hat.Er wird also kaum nach irgendeinem kleinen Ast irgendeiner Arterie fragen....Auf unnötiges Detailwissen verzichtet er.
Biochemie:
Frau Dr. Bigl ist eine sehr anspruchsvolle Prüferin, die einem schon knifflige Fragen stellt.Mit Auswendiglernen kommt man bei ihr nicht allzu weit...vielmehr will sie auf kleine Details raus.Aber auch sie ist nett, hilft viel und geht auf ein anderes Thema ein, wenn man grad so gar nicht weiter weiß.
Sie fragte mich z.B. "Was ist NADPH?Wo wird es im Stoffwechsel gebildet, wozu bracht man es?"
Weitere Themen waren: Gallensäuren, Pentosephosphatweg, Vitamine und wo sie im Stoffwechsel als Coenzyme genutzt werden (speziell ging es hier um Pyridoxin), Pellagra, Imprinting und Imprintingfehler (Pader - Willi, Angleman).
Ansonsten fragte sie erstaunlich viel Genetik...Replikation, Modifikationen, Lines und Sines,...Glykogenstoffwechsel und Erkrankungen, Lipoproteine, GH und Somatomedine.
Physiologie:
Tja, Eilers...entweder man mag ihn und kommt mit seiner Art klar, oder eben nicht.Ich kannte ihn schon vom Seminar her und hatte demnach keine Probleme mit ihm.Man darf sich halt nicht verunsichern lassen und muss selbstbewusst wirken.Man darf ihm aber auch nicht blöd kommen, denn dann wird er eklig und nimmt den Prüfling regelrecht auseinander....Eilers fragt dann so Sachen wie "Was ist ein Nerv?".
Aber ansich ist er fair und fragt auch andere Themen, wenn er merkt, es geht nicht weiter.
Mich fragte er, wie ich einen normalen Mann beatme.Was ich mache, wenn ich das Atemzugvolumen nicht kontrolliert einstellen kann.Also letztlich ging es ihm dann darum, woran ich erkenne, ob mein Patient hypo - oder hyperventiliert (02 - Sättigung messen ->wie?Pulsoximeter ->PRAKTIKUM!!!, Zyanose,Hypokapnie -> Bewusstlosigkeit durch Vasokonstriktion im Gehirn,...).
Na ja, dann kam noch irgendso ne komische Frage, von wegen mein Chefarzt sagt mir, ich solle das und das einstellen und ob ich das dann mache...na ja.;-)
"Was passiert, wenn man in eine Steckdose fasst?"
Dann kamen irgendwelche Fragen zu Vorhofflimmern und ob es noch eine 2. vulnerable Phase am Herzen gibt (ja, bei der Erregungsrückbildung der Vorhöfe).Dann malte er mir ein verwackeltes EKG auf, bei dem alle Wellen stimmten...lustig, er wollte dann wissen, was das denn sei.
Fangt ja nicht an, ihm zu erzählen, was es nicht sein kann - dass will Eilers nicht wissen! :-DEs war dann übrigens ein ganz normales EKG, bei der Ableitung wurde allerdings eine Elektrode nicht richtig befestigt...
Dann kam noch ne Frage zu visuell evorzierten Potenzialen, wozu man diese überhaupt ableitet...Habe ihm dann irgendwas von Mutiple Sklerose erzählt...schien ihm gereicht zu haben, denn danach fragte er den nächsten Prüfling.
Weitere Themen:
- evorzierte Potenziale
- spastische Lähmung, schlaffe Lähmung
- Refraktionsanomalien
- irgendwas mit einem Blutdruck von 90/60
- ein Patient hört rechts besser als links -> Rinne /Weber zeigt weder Anzeichen für Mittelohr - oder Innenohrschaden -> es war dann eine Hyperakusis durch Fazialislähmung
Mehr fällt mir leider nicht ein.Mein Kopf hat dann abgeschaltet.Aber Auch Dr. Eilers gehts nicht ums Auswendiglernen, sondern ums Verständnis!
Er fragt nie irgendwas ab, sondern kommt immer mit einem Patienten daher...
Fazit: Mit dieser Prüferkombi hat man echt Glück!
Noten: 3, 3, 4, 4
Viel Erfolg!:jo