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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 16.9 dr.Punkt/dr.schmidt/prof.gebhardt



dong
16.09.2008, 15:28
hier mal mein protokoll zur prüfung bei dr. punkt,prof. gebhart und dr. schmidt

Anatomie:
wir konnten nicht an der leiche/am präparat geprüft werden,da wir aus irgendwelchen gründen den raum wechseln musste.daher standen nur modelle zur auswahl.

meine themen
ein angiogramm der carotis communis aufgabelungen mit der aufgabe die externa abgänge zu beschriften.keine panik,da waren nur die ersten 3 abgänge oder so drauf abgebildet.sollte dann noch fix die 2 endäste nennen.

dann wurde ich ans skelett gebeten und sollte mal erzählen was mir zu wirbelsäule so einfällt.
habe den bandapparat erklärt und halt die anzahl der wirbel.dann noch einen bandscheibenvorfall und physiologische krümmung.

nase:
sollte den aufbau der lateralen nasenwand mit sensibler innervation erklären.sehr viel mehr als die conchae und meatus hatte ich da leider nicht parat;)

mir wurde dann ein bische zeit gegeben um mir gedanken zum gll pterygopalatinum zu machen,hab da einfach ne skizze gemalt mit dem n. petrosus major und sensilben + sympatischen fasern die ohne verschaltung zur tränendrüse und den nasen/gaumendrüsen führen.

histo hatte ich pancreas und zunge mit papillen.
embryobild war soweit ich das gesehen habe bei uns allen das spermium..glaub,dass ist das erste bild aus dem skript?

von den anderen hab ich mitbekommen:
becken,da wohl den aufbau,bänder und dieses beckenmaße

blutversorgung des magens
abgänge der aorta abdominalis skizzieren





biochemie
eigentlich mein bestes fach,so hatte ich gedacht,hab da gut auf dem schlauch gestanden;)
aber prof gebhart war doch mehr als geduldig und im endeffekt auch sehr wohlwollend.

ich wurde zum lipoproteinstoffwechsel gefragt und hatte grade ldl,vldl und so weiter erwähnt als ich aufeinmal ziemlich verwirrt war:D
ich wurde an dem punkt nämlich unterbrochen und sollte den aufbau einer membran erklären und ob in den lipoproteinen die proteine innen oder außen sind..
auf jeden fall hab ich beim erklären der fettsäuren glycin mit glycerin verwechselt(also,nur die wörter,ich weiß schon was das so ist) das selber aber nicht gemerkt,so dass ich relativ lange erzählt habe,dass fettsäuren ua aus glycin aufgebaut sind und naja,dass wollte man mir nicht so ganz glauben;P klassisches eigentor.

runde 2
meine einstiegsfrage war was man zu beachten habe,wenn man medikamente verabreicht.
die frage war für mich etwas verwirrend,wusste nicht so richtig auf was das hinauslaufen sollte.
hab da bestimmt 5 minuten alles mögliche erzählt:
bekannte allergien,wechselwirkungen,dosierung,subcutan,intr avenös,intraarterielle verabreichung oder tabletten,dosierungen nicht zu hoch,nicht zu niedrig,first pass effekt der leber beachten.
hab dann noch erwähnt,dass bei alkoholikern ein system zu cyt p45o abhängigen alkohol abbau induziert wird und dass asiaten ein anderes isoenzym der alkohol dehydrogenase haben und so alkohol schlechter abbaun können und das man sowas halt beachten muss.
da ich immer noch nicht wusste auf was die frage abzielt hab ich weiter geredet;P
das zb cortison negativ auf die acth production wirkt usw.
irgendwann hat prof gebhart dann abgebrochen und das war der biochemie teil..

(wie gesagt,er war sehr wohlwollend,allerdings hat mich die art der fragestellung verwirrt.hätte eher so sachen erwartet,dass man citratcyklus aufmalen soll oder so)


die anderen:
alaninzyklus,wollte drauf hinaus,dass in der glykolyse auch atp entsteht,
nukleosom-->was ist das?
den rest bitte ergänzen


Physiologie:
eins vorweg:sehr angenehmer prüfer.
meine themen waren
basalganglien (aua),da hab ich grob die verschaltung skizziert und dann ein bischen was zum m. parkinson erzählt:das da halt dopaminerge neuronen zugrunde gegangen sind,man l dopa als thearaoie nutzen kann weils die bluthirnschranke überwinden kann.sollte dann noch sagen,dass dopamin rezeptoren metabotrope rezeptoren sind.
thema 2 war die elektomechanische kopplung am skelettmuskel
und als letztes dann plasmaexpander erklären und warum man nacl nehmen kann,aber kein kalium(würde zelle depolarisieren,siehe cardioplege lösungen) und würd dann den pat töten.

die anderen hatten
signaltransduktion am ohr,stichworte waren da cochlearer verstärker,innere haarzelle=eigentliches sinnenorgan,impedanzwandlung von gehörknöchelchen.
ekg zeichnen,kurz systole/diastole darstellen.hat der kommilitone am arbeitsdiagram gemacht und hat da dann frank starling aufgezeigt.
reflexe mit t,h und m antworten und wie sie entstehen.


benotung war soweit sehr fair fand ich,alle haben bestanden:)
evtl ergänzen die anderen hier ja noch was..

Unregistriert
30.09.2008, 14:49
da ich das Protokoll schon vor wochen geschrieben hab (1 oder 2 Tage nach der Prüfung) und ich kein Bock hab jetzt noch was zu verändern füg ich es einfach so ein. Kann sein dass verschiedene Sachen 2mal drin stehen;)



Biochemie: Prof. Gebhardt (Vorsitz)
Anatomie: Dr. Punkt
Physiologie: Dr. Schmidt

Die Prüfung fand in einem Konferenzzimmer statt und es gab daher zum Unmut von Frau dr. Punkt keine Feuchtpräparate. Dafür war die Luft wesentlich besser. Ich habe mich nur bei Prof. Gebhardt (Sekretärin) vorgestellt.
Wir waren 4 Prüflinge, die Prüfer waren allesamt sehr freundlich. Die Atmosphäre war fand ich für eine Prüfung einigermaßen gut.
Ich wurde gefragt:
Anatomie:
Mikroskopie (diagnose, Besonderheiten, Färbung): Epiphyse und Harnblase
Weiter ging es mit Embryo: Spermium beschriften
Danach noch ein Blatt mit einer Röntgenaufnahme vom Colon.->Gefäße, Tänien, innervation etc
Dann am Skelett: thorax verbindungen (Costalgelenke Angulus sterni, Epigastrischer Winkel, Aperturen etc.)
Danach am Kopf: Fossa infratemporalis zeigen, Begrenzungen, Inhalt
Schließlich noch Spinalnerv dieses Modell (gibt es auh bei Frau Filatow)mit Qualitäten der Rami ant. und post. (und Sympathikus)

Die anderen Prüflinge schreiben am besten selbst was sie hatten. ich weiß nur dass sie Magen: röntgenbild, gefäße innervation etc. Embryo war glaub ich immer Spermium. themen waren noch Wirbelsäule, Ganglion pterigoideum, Sprunggelenk, sonst weiß ich nicht mehr...

Biochemie aht Prof. Gebhardt dann weitergemacht(2Runden, er ist nett und lässt einem lange Zeit zum überlegen und gibt auch Tips):
ich hatte: Stickstoffentsorgung (Glutamin!Skelettmuskel, Leber, gehirn produzieren am meisten Glutamin), hepatische Enzephalopathie (unterschiedliche Schweregrade, max: Coma, min.: keine gerade Linie malen können)
in der 2. Runde hatte ich Selen (welche enzyme enthalten Selen, Glutathionperoxidase und Deiodase) was machen sie usw.

die anderen hatten: alaninzyklus, Prione (CJK-> erblich), Membranaufbau, Nukleosom 146bp+60bp (200 bp Stücke -> in Apoptose in diese Stücke zerteilt; legt er anscheinend viel wert^^), Lipoproteinstoffwechsel (Protein außen) Defekte an der DNA (Dimer, Mutation, Strangbruch etc.) mehr fällt mir nich ein

Physiologie bei Herr Schmidt:
kann man sich getrost nach altprotokollen richten:
meine Themen: motorische Einheit, Skelettmuskeln kontraktionsarten (einzelzuckungen, unvollständiger und vollständiger Tetanus vll praktikum nochmal anschauen), Druck Volumen diagramm am Herz aufmalen und erklären mit Frank Sterling Mechanismus und entsprechenden Kontraktionsarten auxoton isovolumetrisch etc.)

andere Prüflinge: Ohr: hören innere Haarzellen und äußere jeweils funktion udn innervation (Prestin!), Reflexe, Niere harnkonzentrierung, Osmolarität im Plasma, Basalganglien (mit Dopaminrezeptoren) motorische Endplatte.
Man sollte sich vll nochmal anschauen wo es APs und wo es EPSPs gibt und was summiert wird und was nach dem alles oder nichts prinzip wirkt.
Ganz zum Schluss sollten dann noch die Noten erscheinen, die vergeben wurden:

Noten: 3, 3, 2, 2

Ich denke das die Prüfer sehr fair, oder auf jeden fall eher zugunsten der Prüflinge benoten.