KristinaB
11.09.2008, 17:38
Ja endlich geschafft :D Vorab, die Prüfung ist eigentlich wirklich halb so wild. besonders anatomie ist wahnsinnig schnell umgegangen, 3 Themen, da ist es schon vorbei bevor man angefangen hat!
Wir wurden abgeholt, nett begrüßt, dann gings in den rechten hinter präpsaal durch die Bibliothek. Nicht erschrecken, es steht wirklich alles voll mit Präparaten. Handschuhe sind auch da, 2 Mikroskope. Kurzer Identitätscheck, die übliche Frage ob wir uns fit fühlen und los gings.
1. Anatomie
Gleiches Spiel wie immer: 2 ans Mikroskop, 2 Präparate (ich hatte Leber und peripherer Nerv) dazu Übersichtszeichung malen + beschriften, 2 besondere Sachen malen + beschriften, Diagnose und Färbung und ob es irgendwelche Zelltypischen Funktion gibt.. was die andern noch hatten hab ich nicht so wirklich mitbekommen: Tonsilla Lingualis glaub ich...
Dann dazu das Embryobild (bei allen gleich), war wieder abbildung 43 die rechte Seite, also das mit den Kiemenbögen. Dazu 2 freie Fragen 1. Welcher Knorpel entsteht aus dem 1. Kiemenbogen. Keine Ahnung hab was geraten aber das war falsch
2. Welcher Nerv entsteht aus dem 2. Kiemenbogen: N. facialis
Währenddessen wurde einer befragt, der 4. durfte noch nen Bild aus dem klinischen Script glaub ich ausfüllen (war nen Röntgenbild vom Dickdarm, also easy erkennbar)... die andern durfte dass dann in der freien Zeit auch jeweils ausfüllen.
Makro: Sie hatte sich 3 Themen vornotiert gehabt (comoputergeschriebener Zettel), dann halt die Namen der Reihenfolge nach eingetragen.
Ich hatte Magen: Dazu erstmal wos liegt, halt intraperitoneal, die Teile, dann den Übergang zum oesophagus, eher abrupt oder gleichmäßig... da hab ich erstmal nen bischen auf dem Schlauch gestanden, also aprupt und dann halt noch was verhindert das die magensäure in den oesophagus gelangt, also dieser physiologische sphincter, der winkel. Dr. Brylla hat bei mir immer ziemlich direkt gefragt, man konnte wenig frei erzählen und die Zeit war ganz schnell um, dann hieß es danke, kommen wir zum trigonum submandibulare, da eben begrenzungen was drinliegt durchläuft, alles zeigen, dann fließender Übergang zum N. Hypoglossus, da den Verlauf, wo er austritt (Zw. Pyramide und Olive) zeigen, Canalis hypoglossus, Strukturen mit denen er zusammen verläuft danach (aus dem foramen jugulare N. glossopharyngeus, vagus, accessorius), dann durch den Retropharyngealraum, das wusste ich auch nicht - erst als sie nach dem Motto "wie lange hat der 30Jährige krieg gedauert" nach dem Raum mit enger beziehung zum pharynx gefragt hat, hab ich das dann geraten. Dann überleitung zum N. lingualis und der Chorda tympany, und ne frage danach wo die geschmacksbahn im hirn umgeschaltet wird, das war tractus solitarius.. dann wars auch vorbei
was ich bei den anderen mitbekommen hab: Herz mit innervation (Auch zeigen!!! wo sinusknoten liegt, scheint sie zu mögen), Pyramidenbahn sagen und teile davon zeigen, Schultergürtel, Hirnhäute und Hirnblutungen, Foramen ischiadicum majus/minus mit dem was durchzieht, Beckenboden...
2. Biochemie
Schellenbergen hat jedem einen bzw. 2 zettel gegeben: leukotriensynthese, basenreparatur, 3 membranlipide beschriften, ich hatte citratzyklus.. immer waren teile vorgeschrieben und man musste meistens nur den Namen der enzyme bzw. substrate reinschreiben.
Ich hatte dann Corticoidsynthese, dann Cortisol wofür braucht man es (Immunsupression, nen paar enzyme nennen auf die es wirkt --> gluconeogenese), intrazelluläre Rezeptoren (da auch andere beispiele unterschiede --> vom cortisol im zytosol, manche schon im kern), hypocortisolismus (morbus addison) dann irgendwelche medikamente (prednisolon wollte er hören) und noch son paar sachen immer zwischendurch wo ich nix zu sagen konnte. das echt frustrierend, aber die benotung war dennoch ok.
bei den anderen: eine hatte die ganzen Dna/rna fragen (darum hab ich sie wirklich nciht beneidet).. irgendwelche komischen rnas (von 10 kannte ich gerade mal die siRna), dann zur processierung der trna ufff, ganz schön hart, dann unterschiede der initation bei pro- eukaryonten, usw.
dann gyklogensynthese mit regulation, speicherkrankheiten, fettverdauung von anfang an... er springt halt immer mal von hölzchen auf stöckchen, also am besten man weiß alles. im prinzip sind manche fragen gar nicht so schwer, aber in dem moment ist alles einfach weg, andere sachen hat man noch nieeee gehört, dann einfach ehrlich sein, das sagen, dann macht er mit was anderem weiter.
3. physiologie
ich grundumsatz, die andern Duplizitätstheorie, Eigenreflexe, Orthostase. Wie halt in den alten Protokollen schon beschrieben.Aber Prof. Reichenbach wills halt genau wissen.Er hinterfragt viel und man muss es sich wirklich logisch herleiten. z.b. bei orthosthase dass erst der systolische sinkt, warum, was passiert dagegen, also sich das wirklich gut angucken...
auch bei mir wollte er alles genau wissen z.b. beim grundumsatz, die 4 bedingungen nennen, dann zu nüchtern warum. was genau verbraucht beim essen energie (weil eigentlich soll man ja am ende mehr energie bekommen) da wollte er halt kauen, sekretion der säfte (nicht produktion), peristaltik, resorbtion... also wirklich genau, ziemlich genau... er hilft aber sehr sehr viel und mit etwas logischem denken kommt man dan früher oder später auch drauf...Es empfiehlt sich aber, sich mit den paar Themen auch wirklich auseinander zusetzen und nicht zu voreilig loszuspurten in der Prüfung.
Insgesamt: also ich fand die kombo angenehm, waren eigentlich alle ziemlich locker, nette atmosphäre, haben sehr viel geholfen und die benotung war echt fair!!! es kommt halt manchmal echt auf die fragen an. Es haben bei uns aber alle bestanden :) Ich denke mit der Kombo hat man echt glück gehabt und wenn ihr nicht total auf dem Schlauch steht und nen bischen was wisst ist das gut zu schaffen :D
Sorry für den Roman, ich hoffe meine Mitprüflinge ergänzen das noch, hab leider nicht alles mitbekommen, Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Erheiterung :crazy:
Wir wurden abgeholt, nett begrüßt, dann gings in den rechten hinter präpsaal durch die Bibliothek. Nicht erschrecken, es steht wirklich alles voll mit Präparaten. Handschuhe sind auch da, 2 Mikroskope. Kurzer Identitätscheck, die übliche Frage ob wir uns fit fühlen und los gings.
1. Anatomie
Gleiches Spiel wie immer: 2 ans Mikroskop, 2 Präparate (ich hatte Leber und peripherer Nerv) dazu Übersichtszeichung malen + beschriften, 2 besondere Sachen malen + beschriften, Diagnose und Färbung und ob es irgendwelche Zelltypischen Funktion gibt.. was die andern noch hatten hab ich nicht so wirklich mitbekommen: Tonsilla Lingualis glaub ich...
Dann dazu das Embryobild (bei allen gleich), war wieder abbildung 43 die rechte Seite, also das mit den Kiemenbögen. Dazu 2 freie Fragen 1. Welcher Knorpel entsteht aus dem 1. Kiemenbogen. Keine Ahnung hab was geraten aber das war falsch
2. Welcher Nerv entsteht aus dem 2. Kiemenbogen: N. facialis
Währenddessen wurde einer befragt, der 4. durfte noch nen Bild aus dem klinischen Script glaub ich ausfüllen (war nen Röntgenbild vom Dickdarm, also easy erkennbar)... die andern durfte dass dann in der freien Zeit auch jeweils ausfüllen.
Makro: Sie hatte sich 3 Themen vornotiert gehabt (comoputergeschriebener Zettel), dann halt die Namen der Reihenfolge nach eingetragen.
Ich hatte Magen: Dazu erstmal wos liegt, halt intraperitoneal, die Teile, dann den Übergang zum oesophagus, eher abrupt oder gleichmäßig... da hab ich erstmal nen bischen auf dem Schlauch gestanden, also aprupt und dann halt noch was verhindert das die magensäure in den oesophagus gelangt, also dieser physiologische sphincter, der winkel. Dr. Brylla hat bei mir immer ziemlich direkt gefragt, man konnte wenig frei erzählen und die Zeit war ganz schnell um, dann hieß es danke, kommen wir zum trigonum submandibulare, da eben begrenzungen was drinliegt durchläuft, alles zeigen, dann fließender Übergang zum N. Hypoglossus, da den Verlauf, wo er austritt (Zw. Pyramide und Olive) zeigen, Canalis hypoglossus, Strukturen mit denen er zusammen verläuft danach (aus dem foramen jugulare N. glossopharyngeus, vagus, accessorius), dann durch den Retropharyngealraum, das wusste ich auch nicht - erst als sie nach dem Motto "wie lange hat der 30Jährige krieg gedauert" nach dem Raum mit enger beziehung zum pharynx gefragt hat, hab ich das dann geraten. Dann überleitung zum N. lingualis und der Chorda tympany, und ne frage danach wo die geschmacksbahn im hirn umgeschaltet wird, das war tractus solitarius.. dann wars auch vorbei
was ich bei den anderen mitbekommen hab: Herz mit innervation (Auch zeigen!!! wo sinusknoten liegt, scheint sie zu mögen), Pyramidenbahn sagen und teile davon zeigen, Schultergürtel, Hirnhäute und Hirnblutungen, Foramen ischiadicum majus/minus mit dem was durchzieht, Beckenboden...
2. Biochemie
Schellenbergen hat jedem einen bzw. 2 zettel gegeben: leukotriensynthese, basenreparatur, 3 membranlipide beschriften, ich hatte citratzyklus.. immer waren teile vorgeschrieben und man musste meistens nur den Namen der enzyme bzw. substrate reinschreiben.
Ich hatte dann Corticoidsynthese, dann Cortisol wofür braucht man es (Immunsupression, nen paar enzyme nennen auf die es wirkt --> gluconeogenese), intrazelluläre Rezeptoren (da auch andere beispiele unterschiede --> vom cortisol im zytosol, manche schon im kern), hypocortisolismus (morbus addison) dann irgendwelche medikamente (prednisolon wollte er hören) und noch son paar sachen immer zwischendurch wo ich nix zu sagen konnte. das echt frustrierend, aber die benotung war dennoch ok.
bei den anderen: eine hatte die ganzen Dna/rna fragen (darum hab ich sie wirklich nciht beneidet).. irgendwelche komischen rnas (von 10 kannte ich gerade mal die siRna), dann zur processierung der trna ufff, ganz schön hart, dann unterschiede der initation bei pro- eukaryonten, usw.
dann gyklogensynthese mit regulation, speicherkrankheiten, fettverdauung von anfang an... er springt halt immer mal von hölzchen auf stöckchen, also am besten man weiß alles. im prinzip sind manche fragen gar nicht so schwer, aber in dem moment ist alles einfach weg, andere sachen hat man noch nieeee gehört, dann einfach ehrlich sein, das sagen, dann macht er mit was anderem weiter.
3. physiologie
ich grundumsatz, die andern Duplizitätstheorie, Eigenreflexe, Orthostase. Wie halt in den alten Protokollen schon beschrieben.Aber Prof. Reichenbach wills halt genau wissen.Er hinterfragt viel und man muss es sich wirklich logisch herleiten. z.b. bei orthosthase dass erst der systolische sinkt, warum, was passiert dagegen, also sich das wirklich gut angucken...
auch bei mir wollte er alles genau wissen z.b. beim grundumsatz, die 4 bedingungen nennen, dann zu nüchtern warum. was genau verbraucht beim essen energie (weil eigentlich soll man ja am ende mehr energie bekommen) da wollte er halt kauen, sekretion der säfte (nicht produktion), peristaltik, resorbtion... also wirklich genau, ziemlich genau... er hilft aber sehr sehr viel und mit etwas logischem denken kommt man dan früher oder später auch drauf...Es empfiehlt sich aber, sich mit den paar Themen auch wirklich auseinander zusetzen und nicht zu voreilig loszuspurten in der Prüfung.
Insgesamt: also ich fand die kombo angenehm, waren eigentlich alle ziemlich locker, nette atmosphäre, haben sehr viel geholfen und die benotung war echt fair!!! es kommt halt manchmal echt auf die fragen an. Es haben bei uns aber alle bestanden :) Ich denke mit der Kombo hat man echt glück gehabt und wenn ihr nicht total auf dem Schlauch steht und nen bischen was wisst ist das gut zu schaffen :D
Sorry für den Roman, ich hoffe meine Mitprüflinge ergänzen das noch, hab leider nicht alles mitbekommen, Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Erheiterung :crazy: