Ein Protokoll...
23.03.2006, 14:48
Physikum 3/06
Physio: Prof. Zimmer (Vorsitz)
Biochemie: Prof. Eschrich
Anatomie: Dr. Löffler
Als ich 1 Woche vorm Schriftlichen den Brief bekam, war ich erst mal am Boden, was sich auch bis zur Mündlichen nicht änderte. Die kursierenden Protokolle haben einem z.B. in Biochemie nicht unbedingt aufgebaut und das auch noch nur 5 Tage nach dem Schriftlichen. Aber jetzt kann ich nur sagen, schaut euch die Protokolle an und versucht das irgendwie zu verstehen. Bei Prof. Zimmer kann ich nur bestätigen, dass er nur Sachen fragt, die schon in den Protokollen stehen. Bei Prof. Eschrich war das heute auch der Fall. Alles was er wissen wollte, stand auch schon mal in den Protokollen. Und Frau Dr. Löffler ist einfach klasse. Sie hilft, legt einem bei Lücken quasi die Worte in den Mund und schwenkt auch mal auf ein anderes Thema, wenn sie merkt, da kommt nicht mehr viel. Also im nachhinein kann ich nur sagen: schaffbar.
Aber nur mal zu den Einzelheiten.
Wir vier sollten uns 7.45 Uhr vorn in der Anatomie einfinden. Wir warteten also dort bis Prof. Zimmer erschien. Er sagte, dass wir doch als erstes einmal die praktische Aufgabe machen. Da noch keine Räume offen waren, durften wir uns auf die Treppen in der Anatomie setzen und jeder bekam ein EKG. Sollten kurze Diagnose und Erklärung aufschreiben. Es kamen dann auch Prof. Eschrich und Fr. Dr. Löffler und es ging in einen Raum, die Daten wurden aufgenommen und dann fing alles an.
Anatomie:
Embryologie: Zeichnung ausm Skript Seite 87 (Gehirn und Capsula interna)
Jeder eins Seite 22 (Dreiblättrige Keimscheibe)
Seite 8 (Aufbau eines Spermium)
Seite 32 (Drehung der Darmschleife)
Histo: jeder 2 Präparate: Skelettmuskel und Rückenmark
Elastische Arterie und Gl. Sublingualis
Die anderen weiß ich nicht mehr
Präparate: Schultergelenk zeigen und erklären, pneumatisierte Knochen, Truncus sympathicus erklären, Niere an einen Plastikpräparat erklären, knöchernes Becken am Skelett zeigen, Herz (mit Räumen und Lage), Zeichnung machen vom Pfortaderkreislauf und Trigonum femorale, Trigonum caroticum erklären (Inhalt, Begrenzung), Mittelohr am Präparat zeigen, Tuba auditiva erklären, Abgänge der A.maxillaris, Verlauf und abgegebene Nerven von N.maxillaris, Sehbahn mit ihren Neuronen erklären und noch einige andere Themen, die ich aber nicht mitbekommen oder vergessen habe. Es wird halt die ganze Anatomie abgefragt. Frau Dr. Löffler ist halt einfach nur nett und hilft wo es geht.
Biochemie:
Einteilung der Enzyme mit Beispielen, Proteinabbau, Phagozytierende Zellen und dann näher auf Granulozyten eingegangen (Inhalt, Rez), Vitamine (Einteilung, aktive Form, Funktionen, Krankheiten), PCR, Apolipoproteine, Hämoglobin (Synthese – wollte Namen von 2-3 Zwischenprodukten wissen, Krankheiten), Schilddrüsenhormone (Synthese, wo Rez.?, Kretinismus und Wirkung kurz angerissen)
Prof. Eschrich war nett, hat einen lange überlegen lassen und hat auch Tipps gegeben, die einen so ein bisschen in die richtige Richtung verwiesen, aber manchmal halfen sie nichts, wenn man sich in dem Thema nicht so gut auskennt. Jeder bekam 2 Themen, die nacheinander abgefragt wurden und die er auch nicht wechselte. Aber es waren alles Themen, die man in den vielen Protokollen aus dem Internet und dem Copy-Shop kannte.
Physiologie:
Die altbekannte Geschichte mit dem Boxer und der Regulation am Herzen, AP am Nerv, motor. Endplatte, Myasthenia gravis (Symptome? - wird meist zuerst an den Augen festgestellt, woher und welche Therapien – ACH-esterase Hemmer und Bekämpfung der Autoantikörper an den ACH-Rez. durch Immunsupressiva), HMV-Bestimmung durch Fick und Indikatorverdünnungmethode, Hyperventilationstetanie, Drücke im Herzen, Kleinhirn (wofür wichtig, Ausfallerscheinungen) Sympathikuswirkung am Herzen (siehe andere Skripte, auch Phospholamban), Vaguswirkung am Herzen, Druck-Volumen-Diagramm, glatte Muskulatur und noch eine sache: Frau, dick und seit 6 Wochen gelb. Diagnose stellen – also Ikterus und ein bisschen was dazu erzählen, Ursachen – z.b. Gallenstein im Ductus choledochus, Arzt entscheidet sich den Stein zu entfernen, nach der OP stirbt die Frau auf einmal, warum? er wollte auf die fehlenden Gerinnungsfaktoren hinaus – durch Gallenstein kein Gallenfluss > also auch keine Fettaufnahme, da diese Gallensäuren für die Aufnahme benötigen > daher auch kein Vit K aufgenommen > Vit K abhängige GF werden daher nicht carboxyliert und daher dann auch die Probleme bei der Gerinnung, kurz und knapp: die Frau ist verblutet. Ach ja, von unseren EKG’s vom Anfang haben wir nichts mehr gehört, keiner musste etwas erklären oder Stellung dazu nehmen.
Fazit: Alle drei waren relativ nett und haben auch geholfen oder es versucht. Zwischendurch wurde auch mal gelacht und der eine oder andere kleine Spruch losgelassen. Also schaut euch die Protokolle an und lernt noch fleißig, dann werdet ihr das Ding schon schaukeln.
Noten: 3, 2, 3, 5
Physio: Prof. Zimmer (Vorsitz)
Biochemie: Prof. Eschrich
Anatomie: Dr. Löffler
Als ich 1 Woche vorm Schriftlichen den Brief bekam, war ich erst mal am Boden, was sich auch bis zur Mündlichen nicht änderte. Die kursierenden Protokolle haben einem z.B. in Biochemie nicht unbedingt aufgebaut und das auch noch nur 5 Tage nach dem Schriftlichen. Aber jetzt kann ich nur sagen, schaut euch die Protokolle an und versucht das irgendwie zu verstehen. Bei Prof. Zimmer kann ich nur bestätigen, dass er nur Sachen fragt, die schon in den Protokollen stehen. Bei Prof. Eschrich war das heute auch der Fall. Alles was er wissen wollte, stand auch schon mal in den Protokollen. Und Frau Dr. Löffler ist einfach klasse. Sie hilft, legt einem bei Lücken quasi die Worte in den Mund und schwenkt auch mal auf ein anderes Thema, wenn sie merkt, da kommt nicht mehr viel. Also im nachhinein kann ich nur sagen: schaffbar.
Aber nur mal zu den Einzelheiten.
Wir vier sollten uns 7.45 Uhr vorn in der Anatomie einfinden. Wir warteten also dort bis Prof. Zimmer erschien. Er sagte, dass wir doch als erstes einmal die praktische Aufgabe machen. Da noch keine Räume offen waren, durften wir uns auf die Treppen in der Anatomie setzen und jeder bekam ein EKG. Sollten kurze Diagnose und Erklärung aufschreiben. Es kamen dann auch Prof. Eschrich und Fr. Dr. Löffler und es ging in einen Raum, die Daten wurden aufgenommen und dann fing alles an.
Anatomie:
Embryologie: Zeichnung ausm Skript Seite 87 (Gehirn und Capsula interna)
Jeder eins Seite 22 (Dreiblättrige Keimscheibe)
Seite 8 (Aufbau eines Spermium)
Seite 32 (Drehung der Darmschleife)
Histo: jeder 2 Präparate: Skelettmuskel und Rückenmark
Elastische Arterie und Gl. Sublingualis
Die anderen weiß ich nicht mehr
Präparate: Schultergelenk zeigen und erklären, pneumatisierte Knochen, Truncus sympathicus erklären, Niere an einen Plastikpräparat erklären, knöchernes Becken am Skelett zeigen, Herz (mit Räumen und Lage), Zeichnung machen vom Pfortaderkreislauf und Trigonum femorale, Trigonum caroticum erklären (Inhalt, Begrenzung), Mittelohr am Präparat zeigen, Tuba auditiva erklären, Abgänge der A.maxillaris, Verlauf und abgegebene Nerven von N.maxillaris, Sehbahn mit ihren Neuronen erklären und noch einige andere Themen, die ich aber nicht mitbekommen oder vergessen habe. Es wird halt die ganze Anatomie abgefragt. Frau Dr. Löffler ist halt einfach nur nett und hilft wo es geht.
Biochemie:
Einteilung der Enzyme mit Beispielen, Proteinabbau, Phagozytierende Zellen und dann näher auf Granulozyten eingegangen (Inhalt, Rez), Vitamine (Einteilung, aktive Form, Funktionen, Krankheiten), PCR, Apolipoproteine, Hämoglobin (Synthese – wollte Namen von 2-3 Zwischenprodukten wissen, Krankheiten), Schilddrüsenhormone (Synthese, wo Rez.?, Kretinismus und Wirkung kurz angerissen)
Prof. Eschrich war nett, hat einen lange überlegen lassen und hat auch Tipps gegeben, die einen so ein bisschen in die richtige Richtung verwiesen, aber manchmal halfen sie nichts, wenn man sich in dem Thema nicht so gut auskennt. Jeder bekam 2 Themen, die nacheinander abgefragt wurden und die er auch nicht wechselte. Aber es waren alles Themen, die man in den vielen Protokollen aus dem Internet und dem Copy-Shop kannte.
Physiologie:
Die altbekannte Geschichte mit dem Boxer und der Regulation am Herzen, AP am Nerv, motor. Endplatte, Myasthenia gravis (Symptome? - wird meist zuerst an den Augen festgestellt, woher und welche Therapien – ACH-esterase Hemmer und Bekämpfung der Autoantikörper an den ACH-Rez. durch Immunsupressiva), HMV-Bestimmung durch Fick und Indikatorverdünnungmethode, Hyperventilationstetanie, Drücke im Herzen, Kleinhirn (wofür wichtig, Ausfallerscheinungen) Sympathikuswirkung am Herzen (siehe andere Skripte, auch Phospholamban), Vaguswirkung am Herzen, Druck-Volumen-Diagramm, glatte Muskulatur und noch eine sache: Frau, dick und seit 6 Wochen gelb. Diagnose stellen – also Ikterus und ein bisschen was dazu erzählen, Ursachen – z.b. Gallenstein im Ductus choledochus, Arzt entscheidet sich den Stein zu entfernen, nach der OP stirbt die Frau auf einmal, warum? er wollte auf die fehlenden Gerinnungsfaktoren hinaus – durch Gallenstein kein Gallenfluss > also auch keine Fettaufnahme, da diese Gallensäuren für die Aufnahme benötigen > daher auch kein Vit K aufgenommen > Vit K abhängige GF werden daher nicht carboxyliert und daher dann auch die Probleme bei der Gerinnung, kurz und knapp: die Frau ist verblutet. Ach ja, von unseren EKG’s vom Anfang haben wir nichts mehr gehört, keiner musste etwas erklären oder Stellung dazu nehmen.
Fazit: Alle drei waren relativ nett und haben auch geholfen oder es versucht. Zwischendurch wurde auch mal gelacht und der eine oder andere kleine Spruch losgelassen. Also schaut euch die Protokolle an und lernt noch fleißig, dann werdet ihr das Ding schon schaukeln.
Noten: 3, 2, 3, 5